FAQ

Es werden keine speziellen Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Aus Unternehmerpersönlichkeiten, CEOs und Führungskräften der Wirtschaft, Mitgliedern der Aufsichtsgremien öffentlicher oder privater Unternehmen, Selbständigen, Kandidaten/innen für Aufsichtsmandate in  privaten und öffentlichen Unternehmen.

Ja, nach Abschluss des Zertifizierungsverfahrens durch die Steinbeis Hochschule Berlin, wenn die Voraussetzungen der Studien- und Prüfungsordnung erfüllt sind: Teilnahme an allen Unterrichtmodulen, lückenlose Anwesenheit im Lehrgang, Bestehen der Leistungskontrollen.

Nein. Es gibt keine  sanktionierte Pflicht zur fachlichen Fortbildung. Die einmal verliehene Bezeichnung „Zertifizierter Aufsichtsrat/Zertifizierte Aufsichtsrätin (SHB)“ verfällt nicht.

Zunächst den Titel – den Beleg nachgewiesener Qualifikation. Im Curriculum vitae ist „Zertifizierter Aufsichtsrat (SHB)“ oder „Zertifizierte Aufsichtsrätin (SHB)“ ein Asset, das nur wenige vorweisen können. Beispielsweise bei Bewerbungen.

Die SHB ist eine renommierte Hochschule. Deren Abschlüsse und Zertifikate zählen im Zweifel mehr als Testate eines privaten Seminarveranstalters, denn sie sind in einem geregelten Studiengang und mit staatlich anerkannten Leistungsnachweisen erworben.

Und dann, vielleicht vor allem anderen: die Gewissheit, als Mitglied eines Aufsichtsgremiums bei Bedarf jederzeit die sog. eigenverantwortliche Fortbildung belegen zu können, die die deutschen Corporate Governance Kodices von Aufsichtsräten/innen verlangen. Fortbildung mit Qualifikationsnachweis minimiert Haftungsrisiken.

Aussteigen können Sie jederzeit, ohne Frist oder Angabe von Gründen. Das kostet nichts, nicht einmal eine Bearbeitungsgebühr.

Zu entrichten wäre in einem solchen Fall nur die anteilige Kursgebühr für die bis dahin besuchten Unterrichtstage. Wir wollen zufriedene Teilnehmer, das passt nicht zusammen mit Kleingedrucktem und Festhalten am Unterrichtsvertrag.

Das geht. Alle Module und ihre Dozenten sind identisch. Allerdings sollte ein 2-tägiges Unterrichtsmodul nicht nochmals aufgesplittet werden.

Zunächst: ein Know-How in der Fortbildung von Selbständigen und Führungskräften der Wirtschaft, das nicht viele vorweisen können – 35 Jahre Erfahrung der Geschäftsleitung und  mehr als 18.000 Absolventen sind ein Wort (vgl. „Wir über uns“ auf dieser Website).

Und aktuell: Alle Absolventen des soeben abgeschlossenen ersten Lehrgangs würden den Kurs weiterempfehlen! Auf Wunsch stellen wir gern den Kontakt zu „Ehemaligen“ her.

Drei wesentliche Assets, die Sie miteinander verknüpft sonst nirgends finden:

Der Lehrgang ist mit zehn bis zwölf Unterrichtstagen breiter angelegt als andere  Lehrgänge.

Wir haben beim Ausbildungsziel den Sachkundemaßstab des Bundesgerichtshofs angelegt – was muss ein Mandatsträger wissen, wenn er sein Amt verantwortlich ausüben will? Der BGH hat die Anforderungen klar definiert (siehe unten auch Frage 15). Nur dieser Maßstab zählt für die Praxis.

Die Hochschulzertifizierung bringt, neben dem Renommée, auch handfeste geldwerte Vorteile.

Namhafte D&O-Versicherer schätzen den Lehrgang so hoch ein, dass sie unseren (zertifizierten) Absolventen  bei der D&O Sonderkonditionen einräumen. Diese Anerkennung schon mit dem ersten Lehrgang erreicht zu haben, darauf sind wir stolz.

Und schließlich macht, soweit ersichtlich, außer uns kein Veranstalter seinen Absolventen das Angebot kostenloser Vermittlung am Markt.

Praxisrelevanz des Unterrichts und richtige Schwerpunktsetzung.

Roter Faden des gesamten Kurses ist möglichst große Nähe zur Praxis. Das gilt gleichermaßen für den Unterricht wie für die kursbegleitenden Unterlagen.

Konkret: Nach Möglichkeit nicht blutleere juristische oder betriebswirtschaftliche Theorie, sondern die anschauliche Darstellung der Probleme, Fragestellungen und Szenarien, die der täglichen Arbeit des Aufsichtsrates auftauchen.

Und last but not least: Weniger ist mehr. Nur Schwerpunktsetzung führt zur Beschränkung auf das  Wesentliche. Wichtiges ist vom Unwichtigen zu trennen. Niemand kann (und muss) alles wissen.

Die Mischung aus Fachkompetenz, pädagogisch-didaktischen Fähigkeiten, Ausbildungserfahrung und nie nachlassendem Engagement für die Teilnehmer.

Bei keinem anderen Anbieter von Aufsichtsratskursen werden Sie ein Dozententeam finden, das auch nur annähernd soviel Erfahrung in der Fortbildung von Führungskräften und Selbständigen mitbringt wie das Dozententeam unserer Lehrgänge.

Dieses Team ist nicht vom Himmel gefallen. Es ist in mehr als drei Jahrzehnten gewachsen, in der Aus- und Fortbildung von Führungskräften aus der Wirtschaft, Juristen, Steuerberatern und Wirtschaftspüfern.

Unsere Dozenten sind bundesweit als Ausbilder renommiert und gefragt. Sie haben – in enger Abstimmung untereinander – nach sorgfältiger Analyse der Anforderungen und möglicher Haftungsrisiken für Aufsichtsräte den Zertifikatslehrgang entwickelt.

Aufsichtsräte/innen müssen selbstverständlich nicht Jura oder BWL studiert haben. Das ändert allerdings nichts daran, dass viele juristische oder betriebswirtschaftliche Fragen Gegenstand des Lehrgangs sein müssen. Wer hier über keinerlei Vorkenntnisse verfügt, tut sich im Kurs wesentlich leichter, wenn wichtige Grundlagen – aufsichtsratsspezifisch – vorweg vermittelt wurden.

Ausnahmslos alle Teilnehmer/innen des ersten Lehrgangs, die die beiden propädeutischen Vorschalttage besucht haben, waren sich in dieser Einschätzung einig.

Keine dicken Lehrbücher, sondern unterrichtsbezogene, klar strukturierte (und daher nacharbeitsfähige) Unterlagen. Sie wurden von Ihren Dozenten speziell  für den Aufsichtsratslehrgang entwickelt – Skripten, Case Studies, Checklisten, Musterformulare für die Praxis.

Zu jedem Unterrichtsmoduls gibt es einen Leitfaden der Dozenten, der die inhaltliche Schwerpunktsetzung erläutert und wertvolle Vertiefungshinweise bereithält.

Das ist abhängig von Vorkenntnissen und Berufserfahrung. Eine spezielle Vorbereitung auf die Lehrgangsmodule ist anhand der Unterlagen und des dazu erarbeiteten Studienleitfadens möglich, aber nicht erforderlich. Sinnvoll kann es aber sein, bestimmte Unterrichtsschwerpunkte später nachzuarbeiten und zu vertiefen.

Eine berechtigte Frage… Wir haben sie uns auch gestellt.

Die Antwort lautet: Weniger ist unseres Erachtens mit ruhigem Gewissen nicht zu vertreten, wie gut die Dozenten auch sein mögen.

Denn: Den Sachkundemaßstab für Aufsichtsgremien und ihre Mitglieder legt kein Seminaranbieter fest; er ergibt sich aus dem Gesetz und aus der sich seit Jahren immer weiter verschärfenden Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs.

Und der BGH hat die Messlatte sehr hoch gelegt: Von einem Aufsichtsratsmitglied könne man  „Mindestkenntnisse [!] allgemeiner,  wirtschaftlicher, organisatorischer und rechtlicher Art“ erwarten, die „erforderlich sind, um alle normalerweise [im Unternehmen] anfallenden Geschäftsvorgänge auch ohne fremde Hilfe [!] zu verstehen und sachgerecht beurteilen zu können“ (BGHZ 85, S. 293, 395).   

Ein paar Unterrichtstage reichen dafür nicht. Dies war Anfang 2016 – nach gründlicher Marktanalyse – der Grund dafür, den Lehrgang „Zertifizierter Aufsichtsrat“ ins Leben zu rufen.

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