Seminare

Aufsichtsrat „Spezial“

LEHRGANGSKONZEPT DER INHOUSESCHULUNGEN

Gerade bei der Fortbildung auf einzelnen Themenfeldern bietet sich das Inhouse-Format an. Öffentlichen und privaten Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, Gebietskörperschaften und Vereinigungen kommunaler Unternehmen sowie dem öffentlichen Beteiligungsmanagement bietet es die Möglichkeit zur maßgeschneiderten, „hauseigenen“ Fortbildung. Auch für ganze Gremien.

  • Vermittelt wird in den Tagesseminaren das gesamte Spektrum des allgemeinen Aufsichtsratswissens in insgesamt vierzehn Bausteinen – kompakt, systematisch, praxisbezogen. Alle Tagesseminare thematisch in sich abgeschlossen und einzeln belegbar.
  • Vermittelt wird in dem 4-tägigen Spezialseminar für Aufsichtsräte von Banken und Kreditinstituten das für dieses – der BaFin-Aufsicht unterliegende – Unternehmenssegment erforderliche Spezialwissen für Banker.

Zum Nachweis der Teilnahme erteilt von Fürstenberg BOARD Services ein aussagefähiges Testat. Es dient zugleich als Nachweis der vom Gesetz geforderten Pflichtfortbildung, die für angehende und für bereits bestellte Aufsichtsratsmitglieder gleichermaßen gilt.

Lehrgangsinhalt

Basics „Jura“ für Aufsichtsräte

Kurzbeschreibung
Systematische Einführung in die für jeden Aufsichtsrat unverzichtbaren Grundlagen des Wirtschafts- und Gesellschaftsrechts. Das Fundament für das Verständnis aller rechtlichen Fragestellungen, mit denen sich die Mitglieder eines Aufsichtsgremiums in der Praxis konfrontiert sehen und die sie verstehen müssen – bei privaten wie bei öffentlichen Unternehmen.

Aus dem Inhalt

  • Rechtsgebiete und Grundprinzipien des Privatrechts
  • Systematik des Wirtschafts- und Gesellschaftsrechts
  • Private und öffentliche Unternehmen
  • Rechtsgefüge und Zusammenspiel der Gesellschaftsorgane
  • Rechtliche Rahmenbedingungen von Aufsichtsmandaten
  • Vorschriften, die jeder Aufsichtsrat, Beirat oder Verwaltungsrat kennen muss
  • Zivil- und strafrechtliche Haftungsrisiken für Mandatsträger

Dozenten
Rechtsanwalt Alexander Frhr. von Fürstenberg

Strafrechtliche Risiken für Vorstand & Aufsichtsrat 

Kurzbeschreibung
Spektakuläre Fälle haben auch einer breiten Öffentlichkeit bewusst gemacht, wie schmal der Grat sein kann zwischen klugem Unternehmerhandeln und dem Überschreiten „roter Linien“. Unser SpezialSeminar wendet sich an CEO´s und Aufsichtsräte gleichermaßen: Wie vermeidet man den Konflikt mit dem Strafrecht? Wer sich dieser Frage nicht stellt, handelt leichtfertig. „Unkenntnis schützt vor Strafe nicht!“. Nur wer die strafrechtlichen Risiken kennt, kann sie vermeiden.

In einem systematischen Überblick zeigen wir anhand praktischer Fallkonstellationen die einschlägigen Strafbarkeitsrisiken für Vorstände und ihre Kontrolleure auf – und wie man sie sicher vermeidet.

Aus dem Inhalt

  • Unterschiede zwischen zivilrechtlicher und strafrechtlicher Haftung
  • Kein Versicherungsschutz für strafbares Handeln!
  • Echte Strafbarkeitsrisiken für Vorstand und Aufsichtsrat
  • Strafbare Formen der Beteiligung: die „roten Linien“
  •  Warnlampen für Aufsichtsgremien
  • Case Studies: die klassischen Vorstands- und Aufsichtsratsdelikte
  • Fokus: Untreue, Bilanz- und Insolvenzstraftaten
  • Strategien zur Entschärfung des Damoklesschwerts strafrechtlicher Haftung

Dozenten
Alexander Frhr. von Fürstenberg

„Soll & Haben“ – Wie aus der Buchführung ein Buch ohne sieben Siegel wird!

Kurzbeschreibung
Systematische Einführung in die für jedes Mitglied eines Aufsichtsrats unverzichtbaren Grundlagen der Buchführung. Gerichtet an Teilnehmer/innen ohne fundierte Kenntnisse in Buchführung und dem daraus zu entwickelnden Jahresabschluss.

Aus dem Inhalt

  • Die Buchführung im System des betrieblichen Rechnungswesen
  • Von der Inventur über das Inventar zur Bilanz
  • Buchungen von Bestandsveränderungen in Bestandskonten
  • Von der Eröffnungsbilanz über die Bestandskonten zur Schlussbilanz
  • Buchungen von Erträgen und Aufwendungen in Erfolgskonten
  • Von den Erfolgskonten zur Gewinn- und Verlustrechnung

Dozenten
Universitätsprofessor Dr. Hartmut Bieg

Rechtliche Grundlagen und Organisation der Aufsichtsratstätigkeit 

Kurzbeschreibung
Das Tagesseminar vermittelt systematisch (und auch für den Nichtjuristen verständlich!) die aufsichtsratsrelevanten Vorschriften im Recht der Kapitalgesellschaften, didaktisch sinnvoll eingebettet in Systematik und Grundstrukturen des Gesellschaftsrechts. Ergänzt wird die Darstellung um die praxisrelevanten Regelungen der deutschen Corporate Governance Kodizes.

Aus dem Inhalt

  • Rechtliche Grundlagen der AG, KGaA und SE
  • Corporate Governance (DCGK, PCGK)
  • Aufgaben und Kompetenzen des Aufsichtsrats
  • Besonderheiten öffentlicher Unternehmen und Beteiligungen
  • Zusammenspiel der Gesellschaftsorgane
  • Rechte des Aufsichtsrats zur Durchführung seiner gesetzlichen Aufgaben
  • Innere Ordnung des Aufsichtsrats (Größe und Zusammensetzung, Mitbestimmung, Ausschüsse)
  • Beschlussfassung

Dozenten
Rechtsanwalt Dr. Wienhold Schule
Rechtsanwalt Wolfgang Fahlbusch

Sorgfalt und Haftung des Aufsichtsrats – Welches Risiko übernehme ich?

Kurzbeschreibung
Ob Privatunternehmen oder Unternehmung der öffentlichen Hand – mit Bestellung und Antritt des Mandats treffen die Mitglieder eines Aufsichtsgremiums gesetzlich normierte Pflichten, insbesondere Sorgfaltspflichten bei der Ausübung des Mandats. Die Rechtsprechung legt hier seit Jahren immer strengere Maßstäbe an. Jede Pflichtverletzung kann zu unabsehbaren Haftungsrisiken führen. Das Tagesseminar schafft das nötige Problembewusstsein, zeigt mögliche Risiken für Mandatsträger/innen auf – und wie man sie vermeidet…

Aus dem Inhalt

  • Systematik der Organhaftung im Gesellschaftsrecht
  • Überwachungs- und Sorgfaltpflichten
  • Sorgfaltsmaßstab
  • Interessenskonflikte und Unabhängigkeit
  • Gesteigerte Anforderungen in der Krise
  • Aufsichtsratshaftung und ihre gesetzlichen Grundlagen
  • Wer verklagt den Aufsichtsrat?
  • Fallstudien aus der Rechtssprechung und Strategien zur Haftungsvermeidung
  • D&O-Versicherung

Dozenten
Rechtsanwalt Dr. Christoph Bode, Partner der Sozietät Flick Gocke Schaumburg

Compliance & Wirtschaftskriminalität – Die richtigen Dinge tun…

Kurzbeschreibung
Risikomanagement und Compliance haben für die Überwachungsaufgaben der Aufsichtsgremien privater wie öffentlicher Unternehmen derart an Bedeutung gewonnen, das jeder Mandatsträger (m/w) sich hier fundierte Kenntnisse aneignen muss. Dazu zählt auch wirtschaftsstrafrechtliches Grundlagenwissen. Die Dozentin des Tagesseminars, eine der anerkannt besten Expertinnen auf diesem Gebiet, vermittelt anschaulich und praxisorientiert das ganze Spektrum der Compliancethematik aus der Perspektive des Aufsichtsrats.

Aus dem Inhalt

  • Compliance und Wirtschaftskriminalität – gehört das zusammen?
  • Die Überprüfung der unternehmenseigenen Kontrollsysteme
  • Ermittlungen im Unternehmen
  • Haftungsrisiken für Unternehmensleitung und Aufsichtsrat bei Non-Compliance

Dozenten
CFE Birgit Galley, Direktorin der School of Governance, Risk & Compliance der Steinbeis Hochschule Berlin

Abschlussprüfung – Verbessern Sie die Interaktion zwischen Aufsichtsrat und Abschlussprüfer!

Kurzbeschreibung
Schwerpunkte des Tagesseminars sind Probleme und Risiken der Abschlussprüfung, deren Bedeutung für den Aufsichtsrat das Gesetz ausdrücklich hervorhebt (§ 100 Abs. 5 AktG). Hier ist spezielle Fachkompetenz des Aufsichtsrats gefragt, der seine Überwachungsaufgabe in der Interaktion mit Unternehmensleitung und Abschlussprüfer wahrnimmt.

Aus dem Inhalt

  • Pflicht, Gegenstand und Umfang der Prüfung
  • Scoping
  • Risikoorienter Prüfungsansatz
  • Aussagefähigkeit des Prüfungsberichts und des Testats
  • Bestellung des Abschlussprüfers
  • Zusammenarbeit Aufsichtsrat/Abschlussprüfer
  • Externe Rotation
  • Cooling-Off
  • IKS
  • Risikofrüherkennungssystem

Dozenten
Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Christoph Freichel

Unternehmensstrategie & Unternehmenssteuerung aus der Perspektive des Aufsichtsrats

Kurzbeschreibung
Jedes Mitglied eines Aufsichtsgremiums muss das Geschäftsmodell des Unternehmens und die Strategie der Unternehmensführung verstehen und beurteilen können. In unserem Tagesseminar vermittelt ein bundesweit renommierter Experte die hier erforderlichen aufsichtsratsspezifischen Kenntnisse – praxisbezogen und fallorientiert.

Aus dem Inhalt

  • Unternehmensstrategie und Unternehmenssteuerung
  • Die Rolle des Aufsichtsrats in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens
  • Case Studies

Dozenten
Universitätsprofessor Dr. Thomas Wrona, Leiter des Institutes für strategisches & Internationales Management, Technische Universität Hamburg

Bilanzen lesen, verstehen und erstellen

Kurzbeschreibung
In dem Tagesseminar geht es um die deutsche Rechnungslegung nach Handels- und Steuerrecht. Grundlegend für eine verantwortungsvolle Aufsichtsratstätigkeit ist das Verständnis von Bilanzen. Nahezu jedes im Aufsichtsrat zu diskutierende Thema berührt die wirtschaftliche Lage des Unternehmens, die sich in der externen Rechnungslegung widerspiegelt. Damit liegt die zentrale und unumgängliche Kompetenz eines jeden Aufsichtsratsmitglieds auf der Hand: Bilanzen lesen, verstehen und interpretieren.

Im Fokus stehen die (betriebswirtschaftlichen) Möglichkeiten der (legalen) Bilanzgestaltung. Für den Aufsichtsrat geht es um die zentralen Fragen: Bei welchen Bilanzposten besteht besonderen Gestaltungspotential durch den Vorstand? Bei welchen Posten müssen bei den Aufsichtsratsmitgliedern „gelbe Warnlampen“ angehen und der Vorstand intensiv befragt werden?

Aus dem Inhalt

  • Handels- und Steuerbilanz
  • Zwecksetzung und Abgrenzung zum Controlling
  • Bilanzansatz
  • Bilanzbewertung
  • Bilanzausweis
  • Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der Bilanzerstellung durch den Vorstand

Dozenten
Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Thomas Möhlmann-Mahlau
Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Bernd von Eitzen

Internationale Bilanzen – IFRS und HGB im Vergleich

Kurzbeschreibung
Für Kapitalgesellschaften heißt die Rechnungslegungsnorm zunehmend nicht HGB, sondern IFRS. Im Zentrum des Seminars stehen die Unterschiede zwischen deutschem Bilanzrecht und internationalen Normen, denn grundlegend für eine fundierte Aufsichtsratstätigkeit ist das Verständnis von Bilanzen. Stellt die Gesellschaft die Rechnungslegung von HGB auf IFRS um, muss jeder im  Aufsichtsrat die „neue Rechnungslegung“ verstehen und interpretieren können. Es geht um die Rechnungslegung nach International Financial Accounting Standards.

Es geht um die Rechnungslegung nach International Financial Accounting Standards. Zwei Fragen sind für Aufsichtsratsmitglieder dabei entscheidend: Erstens: Inwieweit ändert sich das „veröffentlichte Bild“ der wirtschaftlichen Lage der Kapitalgesellschaft durch die Umstellung der Rechnungslegung? Zweitens: Welche besonderen bilanzpolitischen Möglichkeiten eröffnen sich für den Vorstand durch die IFRS-Rechnungslegung? M.a.W.: Worauf muss das besondere (bilanzielle) Augenmerk der Aufsichtsratsmitglieder gerichtet sein?

Aus dem Inhalt

  • IFRS – warum?
  • Grundsätzliche Unterschiede HGB-IFRS
  • Unterschiede HGB-IFRS im Bilanzansatz
  • Unterschiede HGB-IFRS Bilanzbewertung
  • Unterschiede HGB-IFRS Bilanzausweis
  • Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der Bilanzerstellung durch den Vorstand

Dozenten
Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Bernd von Eitzen
Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Thomas Möhlmann-Mahlau

Unternehmenswerte berechnen, verstehen und gestalten

Kurzbeschreibung
In zunehmend vielen Situationen ist eine Unternehmensbewertung notwendig. Bei Kauf und Verkauf von Unternehmen(s(an)teilen), bei Fragen rund um Sanierung, Restrukturierung und Liquidation oder bei Themen rund um Vererbung und Auseinandersetzung – um nur einige Themenfelder zu benennen. Für eine fundierte Aufsichtsratstätigkeit sind Kenntnisse der Unternehmensbewertung unausweichlich. Zumindest sollte ein Grundverständnis bei jedem Mandatsträger vorhanden sein, um Vorstand und ggf. Gutachter sinnvolle Fragen stellen zu können und die Antworten verstehen, einordnen und bewerten zu können, denn auf Basis der Unternehmensbewertung werden fundamentale Unternehmensentscheidungen getroffen. Diesen darf der Aufsichtsrat keinesfalls auf Basis „eines guten Gefühls“ zustimmen.

In dem Tagesseminar geht es um Anlässe, Vorgehensweise und Methoden der Unternehmensbewertung. Wie lassen sich Bewertungen besonders optimistisch oder auch pessimistisch gestalten? Warum gibt es nicht einen einzigen objektiven Unternehmenswert? Welche Gestaltungspotentiale gibt es bei der Errechnung von Unternehmenswerten? Warum sind Planungsrechnungen wichtig? Alle diese Fragen sollten Aufsichtsratsmitglieder beantworten können.

Aus dem Inhalt

  • Anlässe und Motive der Unternehmensbewertung
  • Grundlegende Verfahren der Unternehmensbewertung
  • Planungsrechnungen als Basis von Bewertungen
  • Ertragswertverfahren vs. DCF
  • Gestaltungsmöglichkeiten bei der Bewertung

Dozenten
Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Thomas Möhlmann-Mahlau
Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Bernd von Eitzen

Bilanzen analysieren, bewerten und interpretieren

Kurzbeschreibung
Grundlegend für jede fundierte Aufsichtsratstätigkeit ist das Verständnis von Bilanzen. Nahezu jedes im Aufsichtsrat zu diskutierende Thema berührt die wirtschaftliche Lage der Kapitalgesellschaft, die sich in der externen Rechnungslegung widerspiegelt. Damit liegt die zentrale und unumgängliche Kompetenz eines jeden Aufsichtsratsmitglieds auf der Hand: Bilanzen lesen, verstehen und interpretieren. Dies bedeutet vor allem auch die Kenntnis der wichtigsten bilanziellen Kennzahlen der Bilanzanalyse.

In dem Tagesseminar geht es um die Analyse von Jahresabschlüssen nach deutschem und internationalem Bilanzrecht. Für die Aufsichtsratsmitglieder stellen sich bei bilanziellen Themen zwei Hauptaufgaben: Erstens geht es um die  Außenwirkung des festgestellten Jahresabschlusses. Welche Informationen kann ein Externer, Dritter aus dem Jahresabschluss herausholen? Zweitens geht es um die ultimative Funktion des Aufsichtsrats: Kontrolle und Überwachung des Vorstands! Gibt es Sachverhalte, die der Vorstand den Aufsichtsratsmitgliedern bewusst oder unbewusst verheimlicht, die aber im Rahmen einer Bilanzanalyse erkennbar wären? Hier drohen Haftungsrisiken.

Aus dem Inhalt

  • Möglichkeiten und Grenzen der Jahresabschlussanalyse
  • Analyse der Vermögenslage
  • Analyse der Kapitalstruktur
  • Analyse der Finanzlage
  • Analye der Ergebnislage
  • Die wichtigsten Kennzahlen
  • Besonderheiten bei IFRS-Abschlüssen

Dozenten
Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Thomas Möhlmann-Mahlau
Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Bernd von Eitzen

Konzernbilanzen lesen, verstehen und erstellen

Kurzbeschreibung
Grundlegend für eine fundierte Aufsichtsratstätigkeit ist das Verständnis von Bilanzen. Neben Einzelabschlüssen spielen bei Unternehmensgruppen Konzernabschlüsse eine zunehmend wichtige(re) Rolle. Damit liegt die zentrale und unumgängliche Kompetenz eines jeden Aufsichtsratsmitglieds auf der Hand: Konzernabschlüsse lesen, verstehen und interpretieren.

In dem Tagesseminar geht es um Fragen der Konzernrechnungslegung. Jedes Aufsichtsratsmitglied muss verstehen, wann und wie ein Konzernabschluss zu Stande kommt und welche Unterschiede zu den Einzelabschlüssen der Konzerngesellschaften bestehen. Gerade in Konzernabschlüssen geht es um die Informationsfunktion. Ergo: Sind in dem Konzernabschluss alle relevanten Informationen enthalten oder versucht der Vorstand unliebsame Sachverhalte außen vor zu lassen? Welche Fragen sind in der Bilanzsitzung mit dem Abschlussprüfer zu stellen, um zu einem realistischen Bild der Unternehmensgruppe zu kommen? Spiegeln sich die Risiken des Konzerns in dem Abschluss angemessen wider?

Aus dem Inhalt

  • Notwendigkeit zur Erstellung eines Konzernabschlusses
  • Vorbereitung der Konsolidierung
  • Kapital und Schuldenkonsolidierung
  • Übrige Konsolidierung
  • Interpretation eines Konzernabschlusses
  • Besonderheiten des Konzernabschlusses nach IFRS

Dozenten
Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Bernd von Eitzen
Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Thomas Möhlmann-Mahlau

Vorstand – Verträge und Vergütung, Sorgfalt & Haftung 

Kurzbeschreibung
Gegenstand dieses Seminars ist das Verhältnis zwischen Unternehmensleitung und Aufsichtsgremium – betrachtet aus der Perspektive des Aufsichtsrats, Beirats oder Verwaltungsrats. Schwerpunkte sind Vorstandsverträge, insbesondere Vergütungsfragen, sodann die Sorgfaltsanforderungen des Gesetzes an die Unternehmensführung, die der Aufsichtsrat zu überwachen hat, damit verknüpft sind die Haftungsfragen und D&O. Auf diesen Feldern muss jeder einzelne Aufsichtsrat – schon im eigenen Interesse – über profunde Sachkenntnis verfügen, um für sich selbst Haftungsrisiken zu vermeiden.

Aus dem Inhalt

  • Rechtsstellung der Unternehmensleitung bei den Kapitalgesellschaften
  • Aufgaben und Kompetenzen des Aufsichtsrats bei der Vertragsgestaltung
  • Vergütungsfragen
  • Personalauschüsse u.a.
  • Sorgfaltsanforderungen des Gesetzes an die Unternehmensleitung
  • Systematik der Organhaftung im Kapitalgesellschaftsrecht
  • Case studies zur Organhaftung
  • Recht oder Pflicht des Aufsichtsrates zur Inanspruchnahme des Vorstands

Dozenten
Rechtsanwalt Manfred Wissmann

Das Aufsichtsratsmandat bei Banken und Kreditinstituten

Kurzbeschreibung

Für die Mitglieder von Verwaltungs- und Aufsichtsorganen gemäß KWG und KAGB gelten ganz besondere fachliche und persönliche Anforderungen.
In einem 4 Unterrichtstage umfassenden Spezialseminar stellen ausgewiesene Experten diese Besonderheiten dar – systematisch, praxisbezogen und gleichermaßen gerichtet an Unternehmensleitung und Bankenaufsicht.
Das Intensivseminar ist dreigeteilt: Bankenaufsicht, Bankbilanzierung und Bankrecht.

Die Teilnehmer erhalten ein qualifiziertes Testat als „Nachweis über Fortbildung“ (BaFin-Merkblatt 2016, I.1.)

Aus dem Inhalt

  • Bankenaufsichtsrecht
  • Bankbilanzierung nach HGB
  • Bankrecht, insbesondere Kreditgeschäft
  • Spannungsfeld Aufsichtsrat – Vorstand – Revision
  • Zivil- und strafrechtliche Haftungsrisiken aller Beteiligten

Dozenten
Univ.-Professor em. Dr. Hartmut Bieg
Univ.-Professor Dr. Gerd Waschbusch
RA Wolfgang Fahlbusch

Lehrgangsgebühren

Wir machen Ihnen ein individuelles Angebot zur Schulung von bis zu 18 Personen – zum Festpreis „all inclusive“. Sprechen Sie uns an.

Dozenten

Alle Dozenten/innen sind ausbildungserfahrene Praktiker. Sie haben tausende Absolventen geschult und auf die Berufsexamina als Jurist, Fachanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder Zertifizierter Fachberater vorbereitet.